Coaching TONIO ARANGO

WER BIN ICH?

Ich wurde 1963 in Berlin geboren, als Sohn einer Deutschen und eines Kolumbianers.

1981
Abitur in Berlin
Ab 1984
Privater Schauspielunterricht und erste Bühnenerfahrungen
1986-1990
Schauspielstudium in Wien, am Max-Reinhard-Seminar
Ab 1990
An der „Schaubühne Berlin“ und vielen anderen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ab Mitte der 90iger
Kommen TV und Kino hinzu
Ab dem Jahr 2000
Mitwirkung an zahlreichen Hörspielen und Radiofeatures.
Ab dem Jahr 2010
Zahlreiche Erfahrungen mit Verhaltenstherapie und verschiedenen Arten der Körpertherapie.
Im Jahre 2020/21
Ausbildung zum systemischen Coach an der „Coaching Spirale“ Berlin
Im Jahre 2020/21
Beginn der Dozententätigkeit an der „Schauspielfabrik Berlin“

WAS IST MEIN ANGEBOT?

PERSONAL COACHING

Ich biete vorerst nur Einzelcoachings an.

Die Coachings stehen in enger Verbindung mit meiner Ausbildung und Arbeit als Schauspieler. Mit Hilfe von Übungen und Techniken des „systemischen Coachings“ und aus der Schauspielerei können wir uns gemeinsam dem Ungewissen nähern, es kann Leere erfahren werden, denn nur wenn Platz ist, kann sich eine Lösung zeigen.

Dem ersten Coaching geht ein Vorgespräch von ca. 30 Minuten voraus, damit beide –Klient und Coach- die Gelegenheit haben, zu überprüfen, ob die Chemie stimmt. Dieses Gespräch ist kostenlos.

Hierbei geht es um folgende Punkte:

Das Vorgespräch und das erste Coaching sollten „in Präsenz“ stattfinden, um eine persönliche Ebene zu etablieren. Nachfolgende Coachings können auch online stattfinden.

Nach jedem Coaching hat der Klient die freie Wahl, ob er die Arbeit fortsetzen möchte oder nicht. Die Anzahl der Sitzungen bestimmen Sie selbst. Ein nachhaltiger Coaching-Prozess umfasst erfahrungsgemäß zwischen 4 und 11 Sitzungen.

COACHING FÜR SCHAUSPIELER

Neben meiner Tätigkeit als Dozent an der Schauspielfabrik/Berlin biete ich Schauspiel-Coachings für Anfänger und Fortgeschrittene an.

Nicht nur die Frage, wie nähere ich mich einer Rolle, sondern auch: Wie lasse ich sie wieder los?

WIE KOMMT MAN AN MICH RAN?

Eine Erfolgsformel kann ich dir nicht geben; aber ich kann dir sagen, was zum Misserfolg führt: der Versuch, jedem gerecht zu werden.
Herbert Bayard Swope

Bitte lesen Sie so viel wie möglich von dem, was ich auf dieser Seite geschrieben habe, es erspart Ihnen und mir womöglich Zeit und räumt etwaige Missverständnisse aus.

    BEREIT FÜR DAS COACHING?

    Coaching Bereich

    KILL YOUR DARLINGS - FIND NEW ONES!

    WARUM ICH ALS COACH ARBEITE?

    Als ich 2017 in Wien begann, Schauspiel zu unterrichten, spürte ich sofort die große Leidenschaft, die ich immer noch für diesen Beruf empfand und empfinde.

    Und ich spürte, dass das ein „mehr“ war. Eine Art „dunkler Fleck“, etwas noch nicht fassbares, was ich während meiner Ausbildung nicht mitbekommen hatte. Meine langjährigen Erfahrungen mit Psychotherapeutischer Arbeit, aber auch die verschiedenen Körpertherapien, mit denen ich in Berührung kam, schienen dann über die Jahre dieses „Loch“ in wundersamer Weise zu füllen. Ich fand heraus, dass die oft sehr „äußerliche“ Arbeit des Schauspielers mehr von mir weg führte als zu mir hin. Etwas in mir blieb immer in Unfrieden. Ich erfuhr, dass die Bestätigung von Außen ein sehr launisches und flüchtiges Etwas ist, dem ich – linke Spur und Vollgas – viele Jahre hinterherjagte. 2018 endete diese Jagd vorerst in einer psychosomatischen Klinik im Schwarzwald- ein Paradies. Diagnose:

    Burn Out.

    Ich stellte erstaunt fest: ich war nicht alleine mit meiner „Jagd“. Um mich herum Menschen mit ähnlichen Themen – alle mehr oder weniger erfolgreich im Arbeitsleben. Ich genoss den sicheren Rahmen, in dem ich sein konnte, ohne mich beweisen zu müssen.

    Hier fasste ich den Entschluss, im Weiteren –in welcher Form auch immer– etwas von meinen Erfahrungen weiterzugeben, als Lehrer und als Coach. Seitdem mein Focus und meine Aufmerksamkeit mehr auf diesen „inneren“ Aspekt meines Lebens gerichtet sind, fällt mir (bei mir und anderen) ein weiterer, maßgeblicher „Antreiber“ ins Auge:

    der Perfektionismus.

    Habe keine Angst vor Perfektion - du wirst sie ohnehin nie erreichen.
    Salvador Dalí

    Die Arbeit als Schauspieler verlangt ein sehr hohes Maß an Disziplin. Der Perfektionismus hingegen ist – nach meinem heutigen Dafürhalten – eher ein Hemmschuh, ein Klotz am Bein. Das Streben nach „Perfektion“ mag gut ankommen – besonders beim Chef. Es stellt jedoch – nach meiner Sicht als Künstler – einen unerreichbaren „Idealzustand“ dar, der den Menschen sehr unter Druck setzen kann und womöglich wahre Kreativität unterbindet.

    Fragen Sie Sich:

    Im Coaching ist Zeit und Raum, um diesem anstrengenden „Antreiber“ auf die Spur zu kommen und ihn auf den Prüfstand zu stellen.

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit."
    Sœren Kierkegaard

    Wer scheitert schon gerne? Dabei besteht unser Leben aus fortwährendem Scheitern – und wir können viel daraus lernen. Um dem Scheitern „zuvorzukommen“ werden wir zu Perfektionisten, im Irrglauben, die Dinge kontrollieren zu können.

    "Wer werden will, was er sein sollte, der muss lassen, was er jetzt ist."
    Meister Eckhart

    In meinem Beruf geht es oft ums „Loslassen“. Man hatte eine bestimmte Szene so und so eingeübt, geprobt – man hatte es sich dort schön gemütlich gemacht und dann wurde sie einfach geändert oder gestrichen. Dann musste man loslassen: „Kill your darlings“ nannten wir es auch. In den meisten Fällen war das, was dann entstand ein großer Gewinn, brachte uns dem Geheimnis des Stückes einen Schritt näher.

    "Wenn Du immer wieder das tust, was Du immer schon getan hast, dann wirst Du immer wieder das bekommen, was Du immer schon bekommen hast. Wenn Du etwas anderes haben willst, musst Du etwas anderes tun! Und wenn das was Du tust, Dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig Anderes, statt mehr vom gleichen Falschen.“
    Paul Watzlawick

    Wir lieben Gewohnheiten. Sie geben uns Sicherheit. Wie schön, wenn man diese Gewohnheiten in einem geschützten Rahmen, den das Coaching bietet, überprüfen kann.

    Vielleicht erst mal -ganz unspektakulär- zur Ruhe kommen, atmen und langsam Kontakt mit sich aufnehmen. Meiner Erfahrung nach spürt man sehr bald, welche Wünsche und Bedürfnisse im Augenblick da sind und da sein wollen. Sich zu erlauben, diese Bedürfnisse zu formulieren ist schon ein großer Schritt, der oft unterschätzt wird.

    Mit seinen Wünschen und Bedürfnissen in Kontakt zu treten ist ein mögliches Ziel im Coaching.

    "Willst du Recht haben oder glücklich sein? Beides zusammen geht nicht."
    M.B. Rosenberg

    Kontrolle ist ein weiteres, wichtiges Thema.

    Auf der Bühne, aber auch vor der Kamera habe ich oft erlebt, dass der Wunsch und das Bedürfnis nach Kontrolle in eine künstlerische Sackgasse führt. Die Kontrolle behalten zu wollen scheint zu verkrampfen und eng zu machen. Dabei habe ich gelernt, dass die schönsten Momente auf der Bühne entstanden, wenn das Nicht-Vorhersehbare, das Unkontrollierbare geschah. Eine geplatzte Glühbirne im Scheinwerfer, ein Texthänger und ähnliches. Was geschieht? Dem Leben wird wieder Platz gemacht, Raum gegeben. Es geschieht von ganz alleine, wir können es wahrnehmen und zulassen. Das Theater ist live-also lebendig. Und wir können es auch wieder werden.

    "Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."
    Marcus Fritsch

    Das Gefühl von Scham und Schuld und der damit einhergehende Eindruck „nicht genug zu sein“ ist ein mächtiger Antreiber und hat viel Kraft. Schuld und Scham treten oft gemeinsam auf, ich habe sie immer als unzertrennlich erfahren.

    Ich hatte mich doch so sehr an sie gewöhnt. Hier kommt die gute Nachricht: Ich habe erfahren, dass sie immer da sein werden. Stets auf Abruf-wenn wir sie brauchen sollten.

    Wieso ist das eine gute Nachricht? Weil wir plötzlich die Wahl haben. Das Bewusstmachen unserer Glaubenssätze schenkt uns ein Stück Freiheit. Die Freiheit der Wahl.

    GLAUBENSSÄTZE

    Es gibt so viele.

    Undsoweiter.

    Diese Glaubenssätze gilt es zu überprüfen:

    "Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu"
    Ödon von Horváth

    Die Persona war im Theater der alten Griechen die Maske, welche die Schauspieler trugen. Sie bedeutete Verkleidung, Verstellung, Verfremdung. Ich betrachte unsere sogenannte „Persönlichkeit“, mit der wir uns heute identifizieren als nichts anderes: Ein Konstrukt, welches uns helfen soll im sozialen Miteinander zu überleben. Diese verschiedenen Masken sind mitunter sehr hilfreich im täglichen Dasein. Wir alle tragen sie. Ein immer wieder auftauchendes Problem in meiner Arbeit als Schauspieler war und ist die Frage: wie werde ich die Maske nach der Vorstellung (oder dem Drehtag) wieder los? Die Antwort war oft genug: gar nicht.

    Sich bewusst zu machen, dass man eine „Persona“ ist -also eine Maske trägt- kann helfen zu erkennen, dass es möglicherweise erholsam und entspannend ist, zwischendurch kleine oder größere „Maskenpausen“ einzusetzen.

    Fragen Sie Sich:

    Im Coaching besteht die Möglichkeit, seine „Persönlichkeitsmuster“ zu erkennen und ein größeres Verständnis des eigenen Verhaltens und Handelns zu entwickeln.

    "Neben der Spur sein ich manchmal ziemlich schön. Der Blickwinkel verändert sich und plötzlich sieht man die Welt mit anderen Augen."
    Unbekannt

    Eine Übung, die wir in der Schauspielschule gemacht haben und die meiner Meinung nach viel zu selten auf Proben eingesetzt wird, ist der „Rollentausch“. Unabhängig vom Geschlecht der Figur, tauschen die Partner untereinander die Figuren/Rollen. Der herrische Patriarch ist plötzlich das schüchterne Dienstmädchen oder der Bettler ist die Vorstandvorsitzende eines Konzerns. Dieser harte Wechsel der Perspektive kann sehr hilfreich sein in der Betrachtung von Problemen und Themen.

    Mit spielerischen Übungen kann im Coaching diese Form der Rollenspiele unerwartete Einblicke in das eigene Denken und Handeln ermöglichen.

    "Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern vordringen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen."
    André Gide

    Wenn wir unsere sogenannte „Komfortzone“, also unsere Routine, unseren gewohnten Raum verlassen, dann meistens, weil uns nichts anderes übrig bleibt. Der Verstand beginnt dann umgehend damit, uns zu erzählen, dass es besser wäre umzukehren und das „Abenteuer“ zu beenden. Verständlich. Er meint es gut mit uns. Im Schauspielunterricht und auf Proben ist das Verlassen der Komfortzone eng verbunden mit dem (Er-) Finden der Rolle.

    Meiner Erfahrung nach wurde und wird der Mut, den gewohnten Rahmen, unsere „Sicherheitszone“ vorübergehend zu verlassen (bei Proben nenne ich es den „Sprung von der Teppichkante“) immer belohnt: mit einem Stück gewonnener Freiheit.

    Im sicheren, geschützten Raum des Coachings ist es möglich, unsere Komfortzone zu erkennen, zu benennen, zu erforschen und erste Schritte aus ihr heraus zu unternehmen.

    WAS HEISST FREI VON MYTHEN

    Keine leeren Versprechungen, keine „schnellen Erfolge“ garantieren, keine Wunder verkünden. Entwicklungen brauchen Zeit. Viele kleine Schritte.

    Unspektakulär sein dürfen!

    Als Schauspieler habe ich erlebt, wie schwierig es mitunter ist, einfach „sein“ zu dürfen. Ohne die berühmte Maraschino-Kirsche oben drauf, ohne das Hinzufügen von irgendwelchen „Extras“, weil stetig das Gefühl da war, „einfach da zu sein“ würde nicht ausreichen. Ich möchte Ihnen einen Raum bieten, der zum „einfach da sein“ einlädt. Um etwas „Neues“ im Leben zu entdecken und zuzulassen, ist es unumgänglich, sich leer zu machen. In meinem Beruf habe ich gelernt, wie wichtig es ist, eine „Leere“ zu schaffen, aus der heraus neue Impulse entstehen können. Diese Leere schafft Freiraum für Gefühle und Gedanken.

    Hierbei geht es auch darum, Gewohnheiten auf ihre „Aktualität“ zu überprüfen :

    WAS SIND MEINE PREISE?

    VORGESPRÄCH

    kostenlos

    ca. 30-45 Minuten

    COACHING

    €100 (incl. MwSt.)

    90 Minuten

    WO FINDET DAS COACHING STATT?

    Im Moment stehen mir in Berlin drei Räumlichkeiten zur Verfügung, die ich bei Bedarf anmiete.

    Sie befinden sich in Charlottenburg, Schöneberg und Kreuzberg.

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